{"id":6,"date":"2016-12-18T19:49:55","date_gmt":"2016-12-18T18:49:55","guid":{"rendered":"http:\/\/web6456.websrv1.lcube-server.de\/dornroeschen\/?page_id=6"},"modified":"2024-12-13T17:21:13","modified_gmt":"2024-12-13T16:21:13","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.steintormasch.de\/dornroeschen\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">100 Jahre Kolonie Dornr\u00f6schen.<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine Dokumentation in Jahreszahlen.<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>1862<\/strong> Einwohner der Stadt Hannover und der damals noch selbstst\u00e4ndigen\u00a0Nachbarstadt Linden, begannen ein \u00dcberschwemmungsgebiet und\u00a0Schuttabladeplatz, die Steintormasch, als Grabeland zu benutzen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1894<\/strong> Gr\u00fcndung der Kolonie K\u00f6nigsworth.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1896<\/strong> Gr\u00fcndung der Kolonie Georgengarten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1900<\/strong> Gr\u00fcndung des Kleing\u00e4rtnerverein Vereinigte Steintormasch e.V.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1905<\/strong> Gr\u00fcndung der Kolonie Dornr\u00f6schen und Kolonie Rosendorf.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1920<\/strong> Erstes gemeinsames Laubenfest in der Steintormasch.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1923<\/strong> Gr\u00fcndung der Kolonie Wiesengrund.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1933<\/strong> Aufl\u00f6sung s\u00e4mtlicher Kleing\u00e4rtnervereine. Eingliederung der Kolonie Dornr\u00f6schen in den Reichsbund Deutscher Kleing\u00e4rtner.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1945<\/strong> Am 28.M\u00e4rz letzter Luftangriff auf Hannover. In unserer Kolonie\u00a0wurden durch die Phosphorbomben reichlich Sch\u00e4den angerichtet.\u00a0Zerst\u00f6rte Lauben, verbrannte Erde, B\u00e4ume und Str\u00e4ucher.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1946<\/strong> Im Februar wurde durch das Leinehochflut die Kolonie Dornr\u00f6schen\u00a0\u00fcberschwemmt und richtete gro\u00dfen Schaden an.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1947<\/strong> Auf Initiative des britischen Stadtkommandanten von Hannover,\u00a0General Sir Brian H. Robertson, wurde der Kleing\u00e4rtnerverein Vereinigte\u00a0Steintormasch mit ihren f\u00fcnf Kolonien, am 7.Mai neu gegr\u00fcndet.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1947<\/strong> Am 27.Juli und 28. Juli feierte die &#8222;Steintormasch&#8220; auf den Gel\u00e4nde\u00a0des 74er Sportplatz ein gemeinsames Laubenfest, mit Kaffeetafel, Kinderfest, \u201eGro\u00dfen Festumzug &#8220; und Tanz f\u00fcr Alle.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1948<\/strong> In der Kolonie Dornr\u00f6schen unterst\u00fctzten sich die Gartenfreundinnen\u00a0und Gartenfreunde gegenseitig bei der Beseitigung der Kriegs- und\u00a0Hochwassersch\u00e4den.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1955<\/strong> Im Juli feierte die Kolonie Dornr\u00f6schen ihr 50j\u00e4hriges Bestehen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1956<\/strong> Auf der Kolonieversammlung wurde der Bau eines Kolonieheim in\u00a0der Kolonie Dornr\u00f6schen beschlossen. Jeder Gartenp\u00e4chter der\u00a0Kolonie Dornr\u00f6schen musste eine Umlage von 10,00 DM bezahlen\u00a0und wurde verpflichtet beim Kolonieheimbau aktiv mitzuwirken.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1957<\/strong> Durch den Bau des Westschnellweg wurde die Kolonie Dornr\u00f6schen\u00a0in zwei Teile geteilt und es mussten einige G\u00e4rten aufgegeben werden.\u00a0Die Teilung der Kolonie durch die Schnellstra\u00dfe hat sich zum Gl\u00fcck\u00a0nicht als Nachteil auf die Koloniegemeinschaft ausgewirkt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1958<\/strong> Das Kolonieheim der Kolonie Dornr\u00f6schen wurde im Mai eingeweiht.\u00a0Zu Ehren des Kolonieleiter Erich Thielemann wurde das Kolonieheim\u00a0der Kolonie Dornr\u00f6schen &#8222;Erich`s \u2013 Ruh&#8220; benannt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1972<\/strong> Auf Initiative der Kolonieheimwirtin, Gartenfreundin Irmgard Stamm,\u00a0wurde am Laubenfestmontag ein Katerfr\u00fchst\u00fcck veranstaltet. Seit dem\u00a0findet das Katerfr\u00fchst\u00fcck am Montagmorgen statt und das Laubenfest\u00a0in der Kolonie Dornr\u00f6schen wurde um einen Tag verl\u00e4ngert.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1975<\/strong> Die Kolonie Dornr\u00f6schen erwarb g\u00fcnstig ein eigenes Festzelt f\u00fcr das\u00a0Laubenfest, das jedes Jahr im Rahmen der Gemeinschaftsarbeit aufgebaut wurde. Nach dem Abbau wurde das Festzelt im D\u00fcngerschuppen\u00a0eingelagert. Von Jahr zu Jahr bedurfte es einiger Erneuerungen am\u00a0Zeltfu\u00dfboden, an Holzseitenteilen und der Zeltplanen. Vor dem Laubenfest und auch nach dem Laubenfest waren Gartenfreunde mit umfangreichen Restaurierungsarbeiten am Festzelt besch\u00e4ftigt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1976<\/strong> Auf der Mitgliederversammlung beschlie\u00dfen die Gartenfreundinnen und\u00a0Gartenfreunde der Kolonie Dornr\u00f6schen mehrheitlich das Kolonieheim &#8222;Erich`s \u2013 Ruh&#8220; mit einem Anbau zu erweitern sowie den K\u00fcchen- und Sanit\u00e4rbereich zu sanieren. F\u00fcr die Baufinanzierung wurden die Gartenp\u00e4chter mit einem &#8222;R\u00fcckzahlbaren Darlehen&#8220; von 300,00 DM belastet.\u00a0Die Entscheidung das neue Kolonieheim mit einem Flachdach zu versehen,\u00a0empfanden einige Gartenfreunde als falsch. Sie sollten recht bekommen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1976<\/strong> Gleich nach dem Laubenfest wurde das Kolonieheim &#8222;Erich`s \u2013 Ruh&#8220;\u00a0geschlossen. Beginn der gr\u00f6\u00dften Bauma\u00dfnahme unser Koloniegeschichte.\u00a0F\u00fcr den Neubau wurden nicht ganz zwei Jahre ben\u00f6tigt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1980<\/strong> Nach der Gr\u00fcndung der &#8222;Stromgemeinschaft Vereinigte Steintormasch&#8220;\u00a0wurden die G\u00e4rten in der gesamten Steintormasch durch Erdverkabelung\u00a0verstromt. F\u00fcr Erdarbeiten in den G\u00e4rten, um die Kabel zu verlegen,\u00a0waren die Gartenbesitzer zust\u00e4ndig.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1980<\/strong> Im Mai feierte die Kolonie Dornr\u00f6schen ihr 75j\u00e4hriges Bestehen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1981<\/strong> Mit der Beendigung der Erdverkabelung gab es wieder Arbeit f\u00fcr die\u00a0Gartenfreunde in der Kolonie Dornr\u00f6schen. Im Rahmen der Gemeinschaftsarbeit wurden die Wege in der Kolonie wieder instand gesetzt,\u00a0au\u00dfer im Fliederweg. Mit dieser Arbeit wurde eine Gartenbaufirma\u00a0beauftragt, was sich bis heute als richtige Ma\u00dfnahme erwiesen hat.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1981<\/strong> Im Sommer treten die ersten Schwierigkeiten mit dem Flachdach\u00a0am Kolonieheim &#8222;Radieschen &#8211; Klause&#8220; auf. Das Dach ist undicht,\u00a0die Garantie f\u00fcr das Dach abgelaufen, die Reparaturkosten muss\u00a0die Kolonie selbst bezahlen und das Dach war des \u00f6fteren undicht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1988<\/strong> Eine Idee wurde zum Kult! Zum ersten Mal wird der &#8222;Koloniegockel&#8220;\u00a0am Laubenfestmontag gek\u00fcrt. Seit dem findet die Zeremonie beim\u00a0Katerfr\u00fchst\u00fcck statt und ist der H\u00f6hepunkt der Veranstaltung.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1990<\/strong> Im Mai fand eine au\u00dferordentliche Kolonieversammlung statt, auf der\u00a0beschlossen wurde, das Kolonieheim mit einem Satteldach zu versehen.\u00a0Es gab nur zwei M\u00f6glichkeiten, entweder ein neues Dach oder das\u00a0Kolonieheim muss geschlossen werden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1990<\/strong> Im Herbst wurde eine Fachfirma mit dem Dachaufbau an unserem Kolonieheim beauftragt. Seit Herbst ist das Kolonieheimdach dicht.\u00a0Die &#8222;Flachdachgegner&#8220; der Kolonie f\u00fchlen sich seit dem best\u00e4tigt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2001<\/strong> Zwei Tage vor dem Laubenfest wird die Kolonie Dornr\u00f6schen von\u00a0der damaligen Kolonieheimp\u00e4chterin der &#8222;Radieschen \u2013 Klause&#8220; und\u00a0Festzeltp\u00e4chterin im Stich gelassen. Dank der Unterst\u00fctzung einiger engagierter Gartenfreundinnen und Gartenfreunde konnte das Laubenfest in gewohnter Form stattfinden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2001<\/strong> Nach dem Laubenfest musste das Kolonieheim &#8222;Radieschen \u2013 Klause&#8220;\u00a0wegen P\u00e4chtermangel geschlossen werden. Trotz intensiver Bem\u00fchungen\u00a0des Vereins konnte kein P\u00e4chter f\u00fcr das Kolonieheim gefunden werden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2002<\/strong> Im April ist das Kolonieheim noch immer geschlossen. Um das Kolonieheim wieder verpachten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssten einige amtliche Auflagen\u00a0im K\u00fcchenbereich erf\u00fcllt werden. Die Heizung ist ebenfalls erneurungsbed\u00fcrftig. F\u00fcr die Beseitigung der M\u00e4ngel ist kein Geld vorhanden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2002<\/strong> Im Mai wird von der Vereinsleitung der Vereinigten Steintormasch eine\u00a0au\u00dferordentliche Mitgliederversammlung f\u00fcr Gartenp\u00e4chter\/ -innen der Kolonie Dornr\u00f6schen einberufen. Tagesordnungspunkt der Versammlung: Investieren in das Kolonieheim &#8222;Radieschen &#8211; Klause&#8220; im Rahmen\u00a0einer Umlage oder Abriss des Kolonieheims. Die Versammlungsteilnehmer\u00a0waren mehrheitlich gegen eine Umlage zur Rettung des Kolonieheim.\u00a0Einige Versammlungsteilnehmer waren f\u00fcr den Abriss des Kolonieheim.\u00a0Die Bef\u00fcrworter waren zum gr\u00f6\u00dften Teil die Gartenp\u00e4chter, die sich an\u00a0unserem Vereinsleben in keiner Weise beteiligten. Der Verein, bzw. die Vereinsleitung, als verantwortlicher Verp\u00e4chter des Kolonieheims\u00a0will in K\u00fcrze entscheiden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2002<\/strong> Nach fast einem Jahr wird das Kolonieheim &#8222;Radieschen \u2013 Klause&#8220; im\u00a0Juli wieder er\u00f6ffnet. Ein neuer P\u00e4chter wurde gefunden. Die Vereinsleitung\u00a0und der neue P\u00e4chter haben gemeinsam die amtlichen Auflagen erf\u00fcllt,\u00a0um das Kolonieheim wieder er\u00f6ffnen zu k\u00f6nnen. Erw\u00e4hnenswert ist, das\u00a0die Gartenfreunde, die f\u00fcr den Abriss des Kolonieheims stimmten, seit der\u00a0Neuer\u00f6ffnung st\u00e4ndige G\u00e4ste in der &#8222;Radieschen \u2013 Klause&#8220; sind.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2005<\/strong> Im Juni feierte die Kolonie Dornr\u00f6schen 100j\u00e4hriges Bestehen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Essay<\/h2>\n\n\n\n<p>Leider sind auf Grund der 2 Weltkriege zahlreiche Unterlagen verloren gegangen und es besteht keine M\u00f6glichkeit, die <em><strong>100j\u00e4hrige Koloniegeschichte<\/strong><\/em> genauer dokumentieren zu k\u00f6nnen. Es ist auch vers\u00e4umt worden Zeitzeugen zu befragen und&nbsp;ihre Aussagen zu notieren.<br>Auf Grund von Koloniejubil\u00e4en wurden nach 1945 vier Festschriften erstellt, in denen die Verfasser die Koloniegeschichte &nbsp;beschrieben haben. Die Festschriften von 1947, 1955, 1965 und 1995 kann man als niedergeschriebene Koloniegeschichte f\u00fcr die Zukunft bezeichnen.<br>Belegbar ist, das sich folgende Gartenfreunde f\u00fcr die Belange unserer Kolonie Dornr\u00f6schen als Kolonieleiter und Kolonieleiterin eingesetzt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Gustav Seidat,<br>Erich Thielemann,<br>Heinz Bultmann,<br>Horst Bei\u00dfner,<br>G\u00fcnter Fleck,<br>Karl\u2013Ludwig Wagner,<br>Helmut Ruttkowski,<br>Dieter Treder,<br>Marianne Katzmarek.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings war und ist die Funktion der Kolonieleiterin \/ des Kolonieleiters nur mit der Unterst\u00fctzung der Gartenfreundinnen und Gartenfreunde m\u00f6glich. Die Gartenfreunde G\u00fcnter Fleck und Horst Bei\u00dfner waren auch einige Jahre Vorsitzende der Vereinigte Steintormasch.<\/p>\n\n\n\n<p>In unserer Kolonie stand immer die Gemeinschaft im Sinne der Kleing\u00e4rtnerbewegung im Vordergrund. Gemeinsame Feste, gemeinsame Gemeinschaftsarbeit sowie&nbsp;gemeinsame L\u00f6sungen von Kolonieproblemen. Aber leider hat das Interesse an einer funktionierenden Gemeinschaft nachgelassen. Die regelm\u00e4\u00dfigen Kolonieveranstaltungen im &#8222;Gartenjahr&#8220;, das Kappen- und Kost\u00fcmfest, der Tanz in den Mai und das Erntedankfest, die bisher zur Pflege der Koloniegemeinschaft dienten, werden aus diesem Grund nicht mehr veranstaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sollte nicht unerw\u00e4hnt bleiben das unsere Kolonie Dornr\u00f6schen, die kleinste Kolonie der Vereinigten Steintormasch, immer &#8222;Feste mit vollen Saal&#8220; im Vereinsheim &#8222;Cafe Steintormasch&#8220; feierte. Die einzige Veranstaltung mit guter Beteiligung der Kleing\u00e4rtner ist das j\u00e4hrliche Laubenfest, mit dem Kinderfest, dem Lampionumzug durch die Kolonie und dem Katerfr\u00fchst\u00fcck am Laubenfestmontag, mit der &#8222;Koloniegockel &#8211; Verleihung&#8220; sowie der \u00dcberreichung der &#8222;Rosamunde&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird sich in den n\u00e4chsten einhundert Jahren noch einiges \u00e4ndern, aber hoffen wir das die Kolonie Dornr\u00f6schen in bisheriger Form bestehen bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&gt; Unsere Kolonie hei\u00dft zwar Dornr\u00f6schen, ist aber nicht so verschlafen! &lt;<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>100 Jahre Kolonie Dornr\u00f6schen. Eine Dokumentation in Jahreszahlen. Essay Leider sind auf Grund der 2 Weltkriege zahlreiche Unterlagen verloren gegangen und es besteht keine M\u00f6glichkeit, die 100j\u00e4hrige Koloniegeschichte genauer dokumentieren zu k\u00f6nnen. 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